Es gibt Orte, die verlässt man nie ganz.
Man zieht weg. Man wird größer, lauter, schneller. Man sieht Städte, Meere, fremde Himmel. Und dann steht man irgendwann an einem ganz normalen Abend in einer Wohnung, die man sich selbst ausgesucht hat — und hört trotzdem einen Wald rauschen, der hunderte Kilometer weit weg ist.
Das ist der Schwarzwald. Nicht als Postkarte. Nicht als Kuckucksuhr im Souvenirregal. Sondern als etwas, das man mitnimmt, ohne es einpacken zu können.
„Wo die Tannen den Himmel tragen" ist für alle, die das kennen. Für die, die als Kind über die schmalen Pfade gerannt sind, auf denen schon ihr Opa gegangen ist. Für die, die wissen, wie das Licht aussieht, wenn morgens der Nebel im Tal hängt und sich die Sonne langsam durch die Wipfel arbeitet. Und für alle, die längst woanders wohnen und beim ersten Ton trotzdem sofort wissen, wovon dieses Lied spricht.
Für mich ist der Song im Grunde dasselbe wie meine Bilder — nur ohne Rahmen. Dieselben Nebel, dieselben Tannen, dasselbe Gefühl, an einem Ort verwurzelt zu sein, der einen nie ganz gehen lässt. Ich mache Kunst über den Schwarzwald, weil ich dieses Gefühl an eine Wand bringen will. Diesmal ist es eben ins Ohr gegangen statt an die Wand.
Hör rein. Und wenn dabei irgendwas eng wird in der Brust: Dann bist du gerade zu Hause angekommen.
→ Ganzer Song auch auf YouTube --> https://youtu.be/jMWNy3CmBMI?si=htdcAOdLkFo6MbsW
→ Die Bilder dazu findest du hier im Shop
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Artikelnummer: M202602
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